Allgemeines zur Impfung: Wie kann ich mich vor dem HP-Virus schützen?

Hotline

Individuelle Information beim KID:

Telefon: 0800 - 420 30 40
Ausland: 0049 - 62 21 - 99 98 000

Schließen
 
Nimm mit uns Kontakt auf!
Gerne auch anonym

Schavan unterstützt Aufklärungsprojekt zum Gebärmutterhalskrebs

Die Bundesforschungsministerin übernimmt die Schirmherrschaft für ZERVITA

(Marburg/Tübingen, 18. November 2008) Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, übernimmt die Schirmherrschaft für ZERVITA, ein bundesweites Information- und Aufklärungsprojekt zum Thema Gebärmutterhalskrebs. ZERVITA informiert wissenschaftlich fundiert und aktuell über Risikofaktoren, Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und seinen Vorstufen sowie über die ursächlich verantwortlichen humanen Papillomviren (HPV). Jährlich erkranken in Deutschland etwa 6.200 Frauen an dieser Krebsform, fast 1.700 sterben an den Folgen. Für die Entdeckung des Zusammenhangs zwischen einer Infektion mit HPV und Gebärmutterhalskrebs und die Wegbereitung für die Entwicklung eines heute verfügbaren Impfstoffes wird in diesem Jahr der Nobelpreis für Medizin an den Heidelberger Krebsforscher Professor Harald zur Hausen verliehen.

Ziel der Projektgruppe ZERVITA, in der sich Vertreter von 27 wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Krebsorganisationen zusammengefunden haben, ist es, qualitativ hochwertige und einheitliche Informationen rund um das Thema Gebärmutterhalskrebs zu entwickeln und breit zugänglich zu machen. Der Informationsbedarf zu dieser Krebsform sowie zu den Möglichkeiten zu ihrer Früherkennung oder Vorbeugung durch eine Impfung ist noch immer groß. Bundesforschungsministerin Schavan unterstreicht die Bedeutung von ZERVITA als effektive Kooperation, in der wissenschaftliches Expertentum gebündelt wird, um die Bevölkerung sachlich zum Thema Gebärmutterhalskrebs aufzuklären: „So können neueste Forschungserkenntnisse unmittelbar zugänglich und nutzbar gemacht werden. Damit gelingt ein wirksamer Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Patientinnen“, so Schavan. „In Deutschland gibt es eine hervorragende Krebsforschung. Das zeigt der Nobelpreis für Professor zur Hausen Auch in Zukunft bleibt es eine wichtige Aufgabe, die Forschungsleistungen in die Praxis umzusetzen und einer großen Öffentlichkeit zu vermitteln“, betont die Ministerin.

Ausführliche Informationen zum Thema Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) für die Öffentlichkeit wie auch für Fachkreise gibt es auf dieser Website und speziell für Mädchen auf www.zervita-girl.de

zurück